In Kongila und den umliegenden Dörfern ist der Zugang zu augenärztlicher Versorgung stark eingeschränkt. Untersuchungen und Behandlungen sind für viele Menschen mit weiten Wegen und Kosten verbunden, die sie nicht selbst tragen können. Unbehandelte Augenerkrankungen führen deshalb immer wieder zu erheblichen Einschränkungen bis hin zum Verlust des Sehvermögens.
Die Brusch & Ritscher Stiftung ermöglicht augenärztliche Untersuchungen und notwendige Behandlungen unmittelbar vor Ort.
Bei einer Projektreise im Jahr 2012 lernte die Stiftung die damalige medizinische Versorgung in Kongila kennen. Sie bestand aus einer einfachen Hütte aus Lehm und Stroh. Medikamente und medizinische Ausstattung waren kaum vorhanden; auch das Dorf verfügte zu dieser Zeit noch nicht über eine Stromversorgung.
Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft errichtete die Stiftung eine neue Krankenstation, die 2013 ihre Arbeit aufnahm. Sie gewährleistet seither eine grundlegende medizinische Versorgung und dient zugleich als Anlaufstelle für die augenärztlichen Einsätze.
Für die Augenhilfe reist ein Augenarzt mit seinem Team nach Kongila. Dort werden Patientinnen und Patienten untersucht, behandelt und bei Bedarf operiert. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Grauen Star, einer Eintrübung der Augenlinse, die unbehandelt bis zur Erblindung führen kann.
Bei der Operation wird die eingetrübte Linse durch eine künstliche Linse ersetzt. Der Eingriff ist medizinisch gut etabliert, für die betroffenen Menschen in der Region jedoch ohne Unterstützung häufig nicht erreichbar.
Die Stiftung übernimmt die Kosten für Untersuchungen, Medikamente und Operationen von Patientinnen und Patienten, die eine Behandlung nicht selbst finanzieren können. Damit erhalten insbesondere ältere Menschen die Möglichkeit, ihre Sehfähigkeit und einen wesentlichen Teil ihrer Selbstständigkeit zurückzugewinnen.
Verbessertes Sehvermögen erleichtert die Orientierung, die Versorgung des eigenen Haushalts und die Teilnahme am familiären und gemeinschaftlichen Leben. Die Wirkung der Behandlung reicht daher häufig über die einzelne Patientin oder den einzelnen Patienten hinaus.
Die Krankenstation befindet sich unmittelbar neben der von der Stiftung geförderten Grundschule. Beide Einrichtungen sind aus der langjährigen Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft entstanden.
Während die Schule Kindern Zugang zu Bildung und neuen Perspektiven eröffnet, trägt die medizinische Versorgung dazu bei, Gesundheit und Selbstständigkeit zu erhalten. Gemeinsam bilden beide Projekte einen dauerhaften Schwerpunkt des Engagements der Brusch & Ritscher Stiftung in Kongila.
Die Augenhilfe in Kongila ist auf verlässliche Unterstützung angewiesen. Spenden helfen dabei, augenärztliche Untersuchungen, Medikamente und notwendige Operationen für Menschen zu ermöglichen, die eine Behandlung nicht selbst finanzieren können.
Mit einer zweckgebundenen Spende tragen Sie dazu bei, dass Patientinnen und Patienten in Kongila ihre Sehfähigkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückgewinnen können.
Spendenkonto
Kontoinhaber: Brusch & Ritscher Stiftung
IBAN: DE89 2595 0130 0153 0518 00
Verwendungszweck: Augenhilfe Kongila
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.