Die Geschichte der Brusch & Ritscher Stiftung beginnt mit dem Wunsch, privates Vermögen dauerhaft in den Dienst humanitärer Hilfe zu stellen. Aus diesem Anliegen entstand im Jahr 2005 eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts, die bis heute den Willen ihrer Stifterinnen Dr. Margund Brusch und Ilse Ritscher bewahrt und weiterentwickelt.
Seit ihrer Gründung ist die Stiftung Schritt für Schritt gewachsen – durch sorgfältige Vermögensverwaltung, durch Zustiftungen, durch langfristige Partnerschaften und durch Menschen, die Verantwortung übernommen haben. Die wichtigsten Stationen zeigen, wie aus einem persönlichen Anliegen eine dauerhaft wirksame Stiftung geworden ist.
Am 14. Februar 2005 wurde die Brusch & Ritscher Stiftung gegründet. Bereits im ersten Jahr wurden Anlagegrundsätze beschlossen, der erste Vorstand nahm seine Arbeit auf und erste Förderungen wurden auf den Weg gebracht. Damit war die Grundlage geschaffen, den Willen der Stifterinnen dauerhaft und verantwortungsvoll umzusetzen.
Mit dem Ilse Albrecht Stiftungsfonds entstand früh ein erster zweckgebundener Fonds unter dem Dach der Stiftung. Er zeigte, wie persönliche Anliegen dauerhaft mit der Arbeit der Stiftung verbunden werden können.
Mit der Manfred Ness Blinden- und Sehbehindertenhilfe entstand ein wichtiger zweckgebundener Schwerpunkt. Die Hilfe für blinde und sehbehinderte Menschen wurde damit zu einem prägenden Bestandteil der Stiftungsarbeit. Auch öffentliche Aktionen wie der Aktionstag des Sehens machten dieses Anliegen sichtbar.
Zum fünfjährigen Bestehen hatte sich die Stiftung organisatorisch und finanziell gefestigt. Die Geschäftsordnung wurde beschlossen, der Vorstand bestätigt und die Arbeit auf eine verlässliche Grundlage gestellt.
Im Jahr 2011 wurde das Stiftungslogo eingeführt. 2012 führte eine Projektreise in die Demokratische Republik Kongo. Dort vertiefte sich die Verbindung zu Projekten, die Bildung, Gesundheit und konkrete Hilfe vor Ort bis heute prägen.
Durch Erbschaften und Zustiftungen wurde die Vermögensbasis der Stiftung deutlich gestärkt. 2014 trat eine neue Satzung in Kraft, mit der die Grundlage der Stiftungsarbeit weiterentwickelt wurde.
Im Jahr 2015 konnte die Stiftung ihr zehnjähriges Bestehen begehen. Zugleich entwickelte sich die interne Struktur weiter: Der Vorstand wurde neu aufgestellt, der Stiftungsrat erweitert und eine neue Geschäftsordnung beschlossen.
Mit der Elhadj Diouf Foundation entstand ein weiterer Stiftungsfonds unter dem Dach der Brusch & Ritscher Stiftung. Aus persönlichem Engagement wuchs eine dauerhafte Struktur für Bildung, Begegnung und Entwicklung in Kaolack im Senegal.
Mit der Petra und Matthias Hirte Stiftung kam ein weiterer zweckgebundener Fonds hinzu. Er erweitert die Arbeit der Stiftung um die Unterstützung schwer kranker Menschen und ihrer Angehörigen.
Mit dem Tod von Manfred Ness wurde das Stiftungshaus Teil des Stiftungskapitals. Zugleich wuchsen Verwaltung, Dokumentation und organisatorische Aufgaben. Die Stiftung begann, ihre internen Strukturen weiterzuentwickeln.
Im Jahr 2023 verstarb Ilse Ritscher im Alter von 99 Jahren. Ihr Vermächtnis stärkte die Stiftung wesentlich. 2024 wurde zudem die Bad Lauterberg Stiftung zur Unterstützung von Obdachlosen im Landkreis Osterode am Harz der Brusch & Ritscher Stiftung zugelegt.
Zum 20-jährigen Bestehen blickte die Stiftung auf zwei Jahrzehnte gewachsener Verantwortung zurück. Mit einer deutlich gestärkten Vermögensbasis, hauptamtlicher Unterstützung des Vorstands und einem weiterentwickelten öffentlichen Auftritt stellt sie sich für die kommenden Jahre auf.
Die Geschichte der Brusch & Ritscher Stiftung ist kein abgeschlossener Rückblick. Sie ist ein Auftrag, den Willen der Stifterinnen lebendig zu halten und die Stiftung verantwortungsvoll weiterzuführen.
Was 2005 aus einem persönlichen Anliegen entstand, ist heute eine gewachsene Stiftung mit Projekten, Partnern und Förderlinien in Deutschland und in ausgewählten internationalen Zusammenhängen. Ihre Geschichte zeigt: Dauerhafte Hilfe entsteht dort, wo Vermögen, Verantwortung und Menschlichkeit zusammenwirken.
Welche Zwecke die Stiftung heute verfolgt und wie daraus ihr Profil entsteht, erfahren Sie auf der Seite Zweck und Profil.